Meningitis
verstehen.
Früh erkennen.
Leben schützen.

Hier finden Sie verständliche Informationen über Meningitis, ihre Symptome, Behandlung und wie Sie sich und andere schützen können.

Anatomische Darstellung Kopf mit Gehirn

Jeden kann es treffen

Meningitis kann Menschen jeden Alters betreffen — von Neugeborenen bis Senioren.

Schnelles Handeln zählt

Frühe Erkennung und Behandlung können schwere Komplikationen verhindern und Leben retten.

Vorbeugung ist möglich

Impfungen und Hygienemaßnahmen können das Risiko einer Meningitis reduzieren.

Informiert sein hilft

Wissen über Symptome, Ursachen und Behandlung ist der beste Schutz für Sie und Ihre Familie.

Was ist Meningitis?

Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute (Meningen), die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Sie kann durch Viren, Bakterien, Pilze oder — seltener — durch andere Ursachen ausgelöst werden.

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Die Hirnhäute (Meningen)

  • Dura mater (harte Hirnhaut)
  • Arachnoidea (Spinnwebenhaut)
  • Pia mater (weiche Hirnhaut)

Symptome im Überblick

Die Symptome können je nach Alter und Ursache variieren. Typische Anzeichen sind:

Fieber

Plötzliches hohes Fieber

Starke Kopfschmerzen

Intensive Kopfschmerzen

Nackensteifigkeit

Schmerzen und Steifheit im Nacken

Übelkeit & Erbrechen

Übelkeit oder erbrechen

Lichtempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegen Licht

Verwirrtheit

Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen

Hautausschlag (Petechien) — sofortiger Notfall

Stecknadelgroße rote/violette Flecken, die sich bei Druck mit einem Glas nicht wegdrücken lassen (Glas-Test), sind ein dringender Hinweis auf eine Meningokokken-Sepsis. Sofort 112 rufen.

Ursachen & Übertragung

Erfahren Sie, welche Erreger Meningitis verursachen und wie sie übertragen werden.

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Diagnose & Behandlung

Wie wird Meningitis diagnostiziert und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

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Prävention & Impfung

Impfungen und Schutzmaßnahmen können helfen, Meningitis vorzubeugen.

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Verdacht auf Meningitis?

Suchen Sie bei entsprechenden Symptomen sofort ärztliche Hilfe auf. Warten kann lebensbedrohlich sein.

Notfall – Was tun?

Häufige Fragen

Ist Meningitis ansteckend?

Manche Formen der Meningitis (insbesondere durch Bakterien wie Meningokokken oder durch bestimmte Viren ausgelöst) sind ansteckend und werden über Tröpfchen oder engen Kontakt übertragen. Andere Formen — z. B. durch Pilze oder nicht-infektiöse Ursachen — sind nicht ansteckend.

Welche Komplikationen können auftreten?

Mögliche Komplikationen sind Hörverlust, Krampfanfälle, Lernschwierigkeiten, Hirnschäden, Blutvergiftung (Sepsis) bis hin zum Tod. Frühe Diagnose und Behandlung verringern dieses Risiko deutlich.

Wie lange dauert eine Meningitis?

Bei viraler Meningitis bessern sich Symptome häufig innerhalb von 7–10 Tagen. Bakterielle Meningitis ist ein Notfall — die Behandlung beginnt sofort und dauert mindestens 7–14 Tage. Eine vollständige Erholung kann jedoch Wochen oder Monate beanspruchen.

Wie wird Meningitis behandelt?

Die Behandlung hängt vom Erreger ab: bakterielle Meningitis wird intravenös mit Antibiotika behandelt; virale Meningitis i. d. R. unterstützend (Schmerzmittel, Flüssigkeit, Ruhe). In schweren Fällen ist eine Krankenhausaufnahme nötig.

Kann man sich gegen Meningitis impfen?

Gegen mehrere bakterielle Auslöser stehen Impfungen zur Verfügung — z. B. gegen Meningokokken (Typ B, C und ACWY), Pneumokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib). Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die für Sie passenden Impfungen.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Sofort — wenn plötzliches hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Hautausschlag oder Bewusstseinsveränderungen auftreten. Bei Säuglingen: schrilles Schreien, Berührungsempfindlichkeit, vorgewölbte Fontanelle. Im Zweifel rufen Sie 112.